Schädlingsbekämpfung: "Kellerasseln"


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Kellerassel - Urheber:Fritz Geller-Grimm - Lizenz:CC BY-SA 2.5

Allgemeines

Die Kellerassel gehört zu den Landasseln und kommt vor allem unter Steinen, in der Streuschicht frischer Laubwälder und Gebüsche, sowie in Kellern, Gärten, Gewächshäusern
und Komposthaufen vor.

Sie ist schiefergrau bis gelbgrau gefärbt und kann bis zu 20 Millimeter groß werden.

Im Gegensatz zu anderen Arten kann die Kellerassel auch in trockenen Umgebungen lange überleben. Bei Gefahren stellt sie sich tot (Schreckstarre). Wasser wird gemieden, da sie nicht schwimmen kann


Bekämpfung

  • Welchen Schaden können Kellerasseln anrichten
    Eine Kellerassel richtet kaum Schaden an, ihr Auftreten wird jedoch oft als lästig empfunden. Da sie sich von pflanzlichen Vorräten ernähren, findet man in Kellern und Wohnräumen meist nur kleine Fraßstellen an Kartoffeln, Gemüse und Obst. Im Garten können sie an Keimlingen und Jungpflanzen Schäden anrichten, im Kompost sind
    sie sogar nützlich, da sie organisches Material zersetzen..

  • Kellerasseln fernhalten
    Um Kellerasseln fernzuhalten, sollte man vor Türöffnungen (besonders in Richtung Garten) eine Backpulver-Sperre anlegen und Löcher und Fugen im Mauerwerk abdichten.

  • Kellerasseln fangen
    Kellerasseln kann man gut mit einer angefaulten Kartoffel oder Rübe anlocken. Auch lockt ein mit Holzwolle oder
    Moos gefüllter Blumentopf, den man mit der Öffnung gegen eine Hauswand anlehnt, die Tiere an. Die so einge-
    sammelten Tiere sollte man dann auf den Kompost geben, wo sie äußerst nützlich sind.

Literaturhinweise: einge Textbestandtteile wurden der deutschen Wikipedia entnommen und unterliegen dieser Lizenz.